Tokyo Tokyo!

Wir sind in Japan und schießen seit Tagen wie Kugeln in einem Flipperautomat durch Tokyo und Umgebung. Ding ding ding ding! Es gibt so viel zu sehen, so viel zu fotografieren. Wo anfangen, wo aufhören?
Manga-Mädchen-Reklame!
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Mount Fuji mit verspielten Zug!fuji
Geta, traditionelle Holzschuhe, in der U-Bahn!
kimono_shoes

Menschenmeer an der Shibuya Kreuzung! shibuya

Der Sensō-ji Tempel in Asakusa! shinto

Bento Boxen, der Welt schönstes Take-Away-Essen!
fastfood

Asimo, humanoider Roboter und Star des Miraikan Museums (Prinz Pudel traut sich bei all dem High Tech Spielzeug schon nicht mehr aus dem Koffer)!

Und dazwischen all die feschen Japaner in Prada und Gucci mit Mundschutz und Hello-Kitty Anhängern an der Tasche. Schaut man sich suchend um, findet sich stets einer von ihnen, um den “Gaijin” (reisender Ausländer) an der Hand auf Bahnsteige, zu Hotels und Nudelhäusern zu geleiten. Verliert der dusselige Gaijin im Museum sein Portemonnaie, kann er sich sicher sein, dass es eine vornehme Dame an der Kasse abgibt (samt aller Kreditkarten und Yen-Noten versteht sich).

Es ist herrlich!
Man müsste nur ein bisschen kleiner sein, dann könnte man sich leichter in die Setzkasten-Fächer des Hotels einsortieren. Sechs Tatami-Matten misst der Raum im Tokyo Ryokan, einem traditionellen japanischen Inn. Sehr stilvoll, mit Papier bespannte Fensterrahmen, Pinien- und Zedernduft verströmend, klinisch reine Futons, ryokanaber zehn Quadratmeter Platz (ohne Schrank) sind für ungelenkige Europäer keine leichte Übung.
Wimpernzange in der ruckeligen U-Bahn benutzen? Welches Mädchen kommt auf solch kühne Ideen? schild Seit ich auf sechs Reisstrohmatten wohne (übrigens die Standardgröße eines japanischen Wohn- bzw. Schlafzimmers sagt Gastgeber Kenichi), ziehe auch ich in Erwägung, mein Make-Up in der U-Bahn aufzulegen – da ist definitiv mehr Platz.

– Vau –

PS: Martin, Alex, Kai & Fonso – thanks a lot für eure feinen Tipps! Vom Punkrockjaponesen (kann leider hier nicht verlinkt werden, mir ist der Name entfallen) über Maid Cafés, Tokyu Hands und Vintage Stores in Daikanyama haben wir alles besucht!

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